Frontalangriff auf Konkurrenz Schadensbegrenzung in Wildhaus

Die Bergbahnen Wildhaus fordern ihre Aktionäre auf, die Aktien nicht an die Konkurrenz zu «verscherbeln».

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Bildlegende: Die Bergbahnen Wildhaus bemühen sich, ihre Aktionäre bei sich zu behalten. Bergbahnen Wildhaus

Das Angebot: Mittels Zeitungsinserat wollen die Toggenburg Bergbahnen an die Aktienmehrheit der Bergbahnen Wildhaus kommen. Die Toggenburg Bergbahnen bieten 25 Franken pro Aktie, die Frist läuft bis zum 23. Juni.

Die Reaktion: In Wildhaus ist man verärgert über das Vorgehen der Konkurrenz. Verwaltungsratspräsident Jakob Rhyner spricht von einem «Spottpreis», der geboten werde.

Die Massnahmen: Eine erste Reaktion folgte bereits am letzten Samstag, also direkt nach der Veröffentlichung des Zeitungsinserats. Auf der Internetseite von Wildhaus spricht der Verwaltungsrat der Bergbahnen Wildhaus Klartext und empfiehlt den Aktionären, nicht auf das Angebot der Toggenburg Bergbahnen «hereinzufallen». Gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» sagt Jakob Rhyner, dass am Samstag alle Aktionäre auch persönlich angeschrieben werden sollen. Aufgrund des «sehr schlechten Angebots» werde aber kaum ein Aktionär seine Aktien «verscherbeln».