Millionen-Investionen SFS setzt auf Maschinen und Computer

Die Befestigungstechnik-Firma SFS in Heerbrugg investiert in der Schweiz 36 Millionen Franken. Sie setzt auf Automatisierung. Das bringt zwar Wertschöpfung, aber kaum Arbeitsplätze.

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Bildlegende: Ein Mitarbeiter der SFS kontrolliert ein Präzisionsbauteil. Diese Arbeit wird auch künftig von Menschen erledigt. Keystone

Investitionen in der Ostschweiz

  • Heerbrugg: 20 Millionen Franken im Bereich Wärmebehandlung
  • Heerbrugg: 6 Millionen Franken in eine Leistungssteigerung im Lager
  • Rebstein: 10 Millionen Franken für zusätzliche Lagerkapazität und eine Leistungssteigerung im Lager
«  Die Leistungen, welche wir hier erbringen, müssen zum Standort Schweiz passen. Das heisst: hoher Innovationsgrad, kapitalintensiv, hoher Automatisierungsgrad. »

Claude Stadler
Mediensprecher SFS

Bedeutung für die Region

Die Investitionen führen nur zu vereinzelten zusätzlichen Arbeitsplätzen. SFS-Mediensprecher Claude Stadler betont aber: «Trotz Automatisierung gibt es bestimmt keinen Abbau.»

Die Stabilität der Schweiz sei nach wie vor attraktiv für Unternehmen, sagt Wirtschaftsexperte Peter Eisenhut von der Beratungsfirma Ecopol. Weil die Lohnkosten aber sehr hoch seien, würden dennoch einfache Arbeitsplätze ins Ausland verlagert.

Investitionen in hochqualifizierte Bereiche seien aber sinnvoll und würden zunehmen. Und auch wenn jetzt keine Arbeitsplätze geschaffen werden, wertet Eisenhut die Investition positiv. Erstens bringe das Wertschöpfung und damit Steuereinnahmen. «Zweitens bin ich überzeugt, dass es langfristig auch Arbeitsplätze generiert.» Diese hochqualifizierten Arbeitsplätze seien besonders wertvoll für die Region.