SGKB: Staatsgarantie soll bleiben

Die St. Galler Regierung hat erstmals öffentlich gemacht, welche Absichten sie als Mehrheits-Aktionärin der St. Galler Kantonalbank verfolgt. Sie erwarte eine angemessene Rendite und einen verstärkten Einlegerschutz und dass sich die Bank stabil weiterentwickle.

Das Signet der St. Galler Kantonalbank an der Fassade einer Filiale. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Bereich der wirtschaftlichen Ziele erwartet die Regierung «eine stabile Weiterentwicklung». Keystone

Die St. Galler Regierung hat festgehalten, was sie von der St. Galler Kantonalbank erwartet.

Diese sogenannte Eigentümer-Strategie muss die Regierung bei allen Unternehmen und Organistionen mit kantonaler Beteiligung machen. Bei der Kantonalbank hat der Kanton St. Gallen knapp 55 Prozent der Aktien.

Eigentümerstrategie

Der Hintergrund für die öffentliche Eigentümer-Strategie sind neue Richtlinien im Kanton St. Gallen, die mehr Transparenz in der Verwaltung und der Regierung verlangen.

Nur steuerkonforme Vermögen

Künftig wolle der Kanton mindestens 51 Prozent der Aktien behalten, die Regierung solle auch weiterhin im Verwaltungsrat bleiben und die Staatsgarantie solle bleiben, sagt Finanzdirektor Martin Gehrer gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» auf SRF 1.

Im Auslandgeschäft soll die Kantonalbank darauf achten, dass nur noch steuerkonforme Vermögen angelegt werden. Auslöser dafür ist der Steuerstreit mit Amerika.