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Eine Massnahme gegen den Verkehrskollaps
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 25.07.2019.
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Shuttle und Gratisparkplätze Konstanz rüstet sich für Einkaufstouristen

Die Stadt Konstanz will die Verkehrssituation für Einkaufstouristen entschärfen. Einigen stösst dies sauer auf.

Regelmässig wird die deutsche Grenzstadt Konstanz von Schweizer Einkaufstouristen überrollt. Die Folgen sind lange Staus an der Grenze und verstopfte Strassen in der Innenstadt. Bereits Anfang Juli hat die Stadt ein Verkehrskonzept präsentiert, das gemeinsam mit der Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen erarbeitet wurde.

Seit rund einer Woche besteht für Einkaufstouristen in Konstanz ein neues Angebot: Schweizerinnen und Schweizer, die am Samstag für ihren Einkauf nach Konstanz fahren, können ausserhalb der Stadt auf Gratisparkplätzen parkieren und werden mit kostenlosen Shuttle-Bussen ins Zentrum gefahren.

Stadt betreibt «Baustellen-Marketing»

Der neue Service wird aber kritisiert. So stellen sich User von sozialen Medien die Frage, ob tatsächlich ein noch grösserer Anreiz geschaffen werden müsse, um zusätzliche Einkaufstouristen nach Konstanz zu locken.

Die Einkaufstouristen seien jedoch nicht der einzige Grund für den neuen Shuttle-Service, sagt Walter Rügert, Mediensprecher von Konstanz. Weil an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt zurzeit Bauarbeiten stattfinden, seien verschiedene Strassen in Konstanz nur beschränkt befahrbar.

«Wir haben gesagt, da müssen wir etwas tun», so Walter Rügert. Die Stadt habe im grossen Stil «Baustellen-Marketing» betrieben und der neu geschaffene Park-and-Ride-Service sei eine Massnahme daraus. So soll verhindert werden, dass der Verkehr in Konstanz am Wochenende vollständig zum Erliegen kommt.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 06.32 Uhr; zuers/pavm

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20 Kommentare

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  • Kommentar von M Ko  (szuechype)
    Die Bahnstrecke nach Konstanz ist wunderschön. Bitte mal versuchen und den Wertverlust des Zweit-SUV reduzieren. Happy End
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Schlage vor, dass wir die Grenzen scharf kontrollieren, das senkrechte Kartell aufheben (wenn der Schweizer Verkaufspreis mehr als 10% über dem Verkaufspreis in der EU liegt, darf parallel importiert werden) und die Freigrenze auf Null senken. Dann braucht sich Konstanz nicht mehr über Leute zu beklagen, die der Kleinstadt Milliarden bringen.
    1. Antwort von E Hitz  (liberte egalite participer)
      Erstens ist Konstanz keine Kleinstadt. Welcher Verkaufspreis und wo in der EU gilt für Sie denn ? Jeder internationale Produzent kann bei solch willkürlichen Verordnungen den kleinen Schweizer Markt komplett meiden mit seinen Produkten. Auch Parallelimporteure muss er nicht beliefern. Grosse Umsätze machen die Verkaufsunternehmen in Konstanz - Milliarden Euro's für die grenznahe Stadt ergibt das nicht, nur ein höheres Preisniveau für die Einheimischen.
  • Kommentar von Dominik Schaafkopf  (dersonnenanpeter)
    Wie wäre es mal mit zuganbindung verbessern? Ich brauche von Rorschach eine Stunde nach Konstanz.