Sicherheitsdienst in Asylzentren wird ausgeschrieben

Seit rund zwei Jahren setzt das kantonale Migrationsamt St. Gallen private Sicherheitsfirmen zur Unterstützung in Asylzentren ein. Dieses Konzept hat sich bewährt und soll nun beibehalten werden. Deshalb schreibt das St. Galler Migrationsamt diese Sicherheitsdienstleistungen öffentlich aus.

Eine Tafel des kantonalen Migrationsamt vor der Asylunterkunft Landegg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das Asylzentrum Landegg in Eggersriet zählt ebenfalls auf private Sicherheitsdienste. SRF

Bereits heute erbringen private Sicherheitsdienste verschiedene Dienstleistungen in den vier kantonalen Zentren und deren Umgebung. Dies kostet ungefähr 1,2 Millionen Franken.

Die Zusammensetzung der Zentren für Asylsuchenden habe sich verändert und Mitarbeitende, Bewohnende und Nachbarschaft verlangten nach mehr Sicherheit, teilt der Kanton mit. Dank des Einsatzes der privaten Sicherheitsdienste habe die Sicherheitslage in den Zentren beruhigt werden können.

Da diese Dienste laut Kanton St. Gallen konstant und umfangreich sind, muss die Ausschreibung öffentlich erfolgen. Gemäss Gesetz ist die Vergabe von Dienstleistungen ab 250'000 Franken im offenen Verfahren auszuschreiben.