Sitter wird grün eingefärbt

Mit einem grünen Farbstoff wollen die Umweltämter Appenzell Innerrhoden und St. Gallen herausfinden, wie schnell das Wasser in der Sitter fliesst. Dadurch kann gemessen werden, wie viel Zeit bei einem Chemieunfall bleibt.

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Bildlegende: Die Sitter fliesst auf einer Strecke von über 70 Kilometern durch vier Kantone. zvg

Am Sonntag (17. Juli) wird die Sitter grün gefärbt. Dafür wird in Weissbad AI ein Farbstoff (Uranin) ins Wasser gegeben. Danach werden an mehreren Stellen zwischen Appenzell und Bischofszell Proben entnommen. Die Farbe sei für Mensch und Umwelt unbedenklich, teilt das Amt für Umwelt vom Kanton St. Gallen mit.

Die Fliessgeschwindigkeit liefert wertvolle Informationen, um beispielsweise bei einem Öl- oder Chemieunfall zu wissen, wie viel Zeit den Einsatzkräften bleibt, um flussabwärts Massnahmen zu treffen.

Für die wichtigen Bodenseezuflüsse wurden bereits in früheren Jahren Markierversuche durchgeführt. Sie sind auch für weitere wichtige Flüsse im Kanton St. Gallen geplant.