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Kantonsspitäler Glarus und Graubünden fordern mit dem Spital Walenstadt die Spitalregion Sardona.
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 13.01.2020.
abspielen. Laufzeit 07:15 Minuten.
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Spitalregion Sardona Spitalplanung über die Kantonsgrenze hinaus gefordert

Die Kantonsspitäler Glarus und Graubünden verlangen, dass der Kanton St. Gallen bei seiner Spitalstrategie über die Kantonsgrenze hinaus plant und schlägt vor, dass das Spital Walenstadt zusammen mit ihnen eine neue Spitalregion Sardona (Südostschweiz) bildet.

Auslöser für die neue interkantonale «Gesundheitsregion Sardona» (Südostschweiz) sind die massiven Veränderungen im St. Galler Spitalwesen. Fünf der neun Spitäler sollen geschlossen werden. Die Regionen versuchen - alle für sich - eine neue Lösung zu finden, so auch die Region Sarganslerland.

Eigentlich ist es eine ganz natürliche Beziehungsnähe.
Autor: Valentin RehliArzt und ehemaliger St. Galler Kantonsrat

Sie lehnt die Schliessung des Spitals Walenstadt ab und hat darum zusammen mit den Kantonsspitälern Glarus und Graubünden ein neues Konzept erarbeitet.

Die Nachbarkantone einbeziehen

Nicht nur die Region, auch die Kantone Graubünden und Glarus machen mit ihren Spitälern Druck auf die St. Galler Regierung. In einem Brief fordern sie: «In die St. Galler Spitalplanung sind die Nachbarkantone Glarus und Graubünden miteinzubeziehen.»

Leistungsauftrag für die Regional Sarganserland

Der Brief wurde unterschrieben vom Chef des Spitals Glarus und dem Bündner Ständerat Martin Schmid, der auch Stiftungspräsident des Kantonsspitals Graubünden ist.

Es braucht eine übergreifende Spitallandschaft.
Autor: Walter GartmannMitglied der St. Galler Spitalkommission

Verlangt wird weiter, dass Glarus und Graubünden von St. Gallen für die Gesundheitsversorgung in der Region einen Leistungsauftrag erhalten.

Spitalschliessung: Wil weist Forderung aus dem Toggenburg zurück

Aussenansicht Spital Wattwil
Legende:Aus dem Toggenburg kommt die Foderung, dass das Spital Wattwil anstelle von Wil zu erhalten sei.SRF

Die Vereinigung Regio Wil hat die Forderung aus dem Toggenburg zurückgewiesen, statt des Spitals Wattwil das Spital in Wil zu schliessen: Die Zentrumsfunktion sowie das grössere Einzugsgebiet sprächen für Wil.

«Ein Ausspielen der Spitalstandorte ist nicht zielführend», heisst es in der Mitteilung ders Vereins Regio Wil. Die Forderung aus dem Toggenburg, das Spital Wattwil anstelle des Spitals Wil zu erhalten, sei «unvernünftig und schadet der Region Toggenburg genauso wie der Region Wil».

Das Einzugsgebiet der Region Wil umfasse über 116'000 Menschen. Es liege auf der Hand, dass das Spital Wattwil niemals ein derart grosses Potential an Patientinnen und Patienten haben werde, heisst es weiter. Entscheidend für den Erfolg der künftigen Spitalstrategie werde die Führung der Patientenströme sein.

Die Regio Wil sowie die Stadt Wil setzten sich dafür ein, dass auch am Standort Wattwil - wie von der Regierung vorgesehen - ein Angebot bestehen bleibe. Regio und Stadt rufen zu einer sachlichen Diskussion auf.

Zur Regio Wil gehören neben verschiedenen Verbänden 13 Thurgauer und neun St. Galler Gemeinden.

Im Brief steht weiter, dass dank der neuen Spitalregion das Spital Walenstadt weiter bestehen könne, allerdings nur unter der Führung von Glarus und Graubünden zusammen mit den Gemeinden im Sarganserland.

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