St. Gallen schreibt weiter Defizite

Der Kanton St. Gallen schreibt erst ab 2018 wieder schwarze Zahlen. Dies geht aus dem neusten Finanzplan hervor. Noch im letzten Jahr rechnete der Kanton bereits ab 2016 mit einem Gewinn.

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Bildlegende: Auf dem Sparkonto des Kantons befindet sich nicht mehr so viel Geld. Keystone

Die Gründe für die Verzögerungen seien vielfältig, sagt Flavio Büsser, Generalsekretär des Finanzdepartementes. Die Ausschüttungen der Nationalbank würden zur Verschlechterung beitragen. Diese seien im neuen Finanzplan nur noch mit 20 Millionen Franken ausgewiesen, bisher habe man mit 40 Millionen gerechnet.

Die Sparpakete der letzten Jahre wirken, weshalb die Defizite in den nächsten Jahren nur noch gering sind. Allerdings gibt es auch bei gewissen Sparmassnahmen Verzögerungen.

Büsser betont aber, dass das Resultat nur geringfügig schlechter sei. Dennoch müsse man die Situation weiter im Auge behalten. Weil die Eigenkapitaldecke langsam dünn werde, könne der Kanton Unvorhergesehenes schlechter auffangen.