St. Gallen und Ausserrhoden für Durchmesserlinie

Der St. Galler und der Ausserrhoder Kantonsrat haben die Kredite für die Durchmesserlinie Appenzell-St. Gallen-Trogen gutgeheissen. Damit zahlt der Kanton St. Gallen 16 Millionen Franken an das Projekt, Ausserrhoden 26 Millionen.

Im Kanton St. Gallen wird der entsprechende Kredit dem fakultativen Referendum unterstellt. Der Entscheid fiel hier gegen den Widerstand der SVP-Fraktion. Diese wollte den Verkehr von der Bahn auf die Schiene verlagern. Auch ein Antrag der FDP zur Finanzierung ist deutlich abgelehnt worden.

Jetzt muss noch Innerrhoden entscheiden

Insgesamt bezahlt Ausserrhoden mit  26 Millionen den grössten Brocken an die Durchmesserlinie. Die Ausserrhoder Gemeinden sollen ebenfalls an das Projekt zahlen. Der Ausserrhoder Kantonsrat hiess das Projekt mit 57 zu 4 Stimmen gut.

Der Bund leistet 41 Millionen Franken an das öV-Vorhaben. Bereits grünes Licht für den städtischen Beitrag an das 90-Millionen-Franken-Projekt hat das St. Galler Stadtparlament gegeben. In Innerrhoden wird die Landsgemeinde 2013 über den Kredit von sieben Millionen Franken entscheiden.