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Tourismusorganisationen St. Gallen will «Gärtlidenken» im Tourismus bekämpfen

Die verschiedenen Tourismus-Organisationen im Kanton St. Gallen sollen enger zusammenarbeiten. Das fordert die Politik schon lange. Nun macht die Finanzkommission des Kantonsrats Druck und droht mit der Sparkeule.

Tourismus
Legende: Wandertouristen, aber auch Kongressteilnehmer oder Skifahrer sollen Geld in den Kanton St. Gallen spülen. Keystone

Das Ziel: Die einzelnen Tourismusorganisationen wie Heidiland oder Toggenburg Tourismus sollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Mit einem teilweise gemeinsamen Auftritt nach aussen könnten mehr Gäste erreicht und Synergien genutzt werden. Vor allem im Bereich des Kongresstourismus mache es heute keinen Sinn, wenn jede Tourismusorganisation für sich arbeite.

Der Hintergrund: Der St. Galler Kantonsrat hat bereits vor zwei Jahren ein Standortförderungsprogramm beschlossen. Ein Teil davon betrifft den Tourismus. Insgesamt stehen 7,2 Millionen Franken zur Verfügung. An die Gelder ist aber die Forderung geknüpft, die kleinräumigen Tourismusstrukturen zu bereinigen.

Die Drohung: Die Ziele wurden in den vergangenen zwei Jahren nicht erreicht, ein erster Versuch der Umsetzung gemeinsam mit den Kantonen Thurgau und Appenzell Ausserrhoden ist gescheitert. Nun versucht es die St. Galler Regierung kantonsintern. Die Finanzkommission des Kantonsrates macht nun Druck. Sollten innerhalb eines Jahres keine Resultate auf dem Tisch liegen, will sie die Fördergelder kürzen.

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