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Unesco-Weltkulturerbe St. Gallen will Kulturgüter noch besser schützen

80 Seiten umfasst der Managementplan für den St. Galler Stiftsbezirk. Damit erfüllen Vertreter von Kantons Stadt und Kirche eine Auflage der Unesco.

Kathedrale
Legende: Die Kathedrale ist das Aushängeschild des Stiftsbezirks. SRF/ Martina Brassel

Ausgangslage: Nach den Richtlinien der Unesco soll jede der über 1000 in die Welterbeliste eingetragenen Stätten über einen Managementplan verfügen. Diese im Jahr 2005 erlassene Anforderung erfüllte der Stiftsbezirk St. Gallen bis heute nicht.

Anstrengungen: Im Januar 2015 haben Vertreter von Kanton, Stadt und Kirche eine gemeinsame Vereinbarung zum Stiftsbezirk St. Gallen unterzeichnet. Darin verpflichteten sie sich, gemeinsam das Weltkulturerbe zu schützen, zu pflegen und für die kommende Generation zu erhalten. Dies soll mit Hilfe eines Managementplans geschehen.

Der Managementplan: Dieser wurde im Auftrag von Kanton, Stadt St. Gallen und dem katholischen Konfessionsteil vom Verein Weltkulturerbe Stiftsbezirk St. Gallen ausgearbeitet. Der Managementplan umfasst 80 Seiten und hat 150’000 Franken gekostet. Er enthält unter anderem eine Beschreibung des Weltkulturerbes und Grundzüge von Organisation und Verfahren für den Schutz und die Pflege.

Es wurden dafür Ziele für die Jahre 2017 bis 2020 formuliert. Dazu gehört etwa die Erhaltung des optischen Eindrucks der unmittelbaren Umgebung des Stiftbezirks (Fassaden und Gesamtoptik) oder die Erhaltung der archäologischen Funde.

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