St. Galler Erdbeben führt zu Marschhalt in Vorarlberg

Die Vorarlberger Kraftwerke haben in den vergangenen Jahren mehrere 100'000 Euro in die Erforschung der Erdwärme investiert. Am Freitag haben sich Vorarlberger Politiker in St. Gallen über das Geothermie-Projekt informiert. Das österreichische Bundesland will nun vorerst abwarten.

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Bildlegende: Das Erdbeben in St. Gallen hat die Vorarlberger erschreckt. SRF

Er habe in St. Gallen sehr viele Informationen erhalten, sagt der Vorarlberger Landesrat Erich Schwärzler. Für ihn sei klar, dass die Geothermie in Vorarlberg erst weiter vorangetrieben werde, wenn man wisse, wie es in St. Gallen weitergehe. Schwärzler will deshalb in engem Kontakt mit den Ostschweizern bleiben.

Im Raum Bregenz und im Raum Feldkirch wurden in den letzten Jahren geeignete Untergründe entdeckt, um Erdwärme zu fördern. Ob es dort aber jemals dazu kommen werde, stehe noch in den Sternen, sagt Schwärzler gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF.