St. Galler Kantonsspital rechnet mit roten Zahlen

Noch liegt der Geschäftsbericht für das Jahr 2015 nicht vor. Doch schon jetzt zeichnet sich ab: Der budgetierte Gewinn wird verfehlt. Das wirkt sich auch auf den Personalbestand aus.

zwei Häuser, blauer Himmel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Dem Kantonsspital St. Gallen macht die Konkurrenz zu schaffen. Keystone

Spitaldirektor Daniel Germann bestätigt gegenüber Radio SRF: «Wir werden den bugetierten Gewinn für das Jahr 2015 verfehlen.» Wie rot sich die Zahlen präsentieren, ist noch offen. Der Geschäftsbericht wird erst im Mai publiziert. Germann spricht von einem «kleinen» Minus.

Dennoch hat das Ergebnis Auswirkungen. Unter anderem wird der Stellenbestand eingefroren. Massgebend dafür ist der durchschnittliche Stellenbestand des letzten Jahres. Unter dem Strich bedeutet dies einen Abbau von rund 40 Stellen. Zu Kündigungen soll es aber nicht kommen. «Wir wollen die Reduktion über die reguläre Fluktuation auffangen», sagt Germann.