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St. Galler Kindergärten Unbezahlte Pausenaufsicht ist diskriminierend

Die Verwaltungsrekurskommission hat eine Klage des kantonalen Lehrerinnen- und Lehrerverbands gutgeheissen.

95 Prozent der Kindergarten-Lehrpersonen im Kanton St. Gallen arbeiten in den Pausen unbezahlt. Dies zeigte eine Umfrage der Kantonalen Kindergartenkonferenz. Der St. Galler Lehrerinnen- und Lehrerverband reichte Ende 2017 eine Klage ein; die unbezahlte Pausenaufsicht sei diskriminierend.

Rasch neue Regelung gefordert

Die Verwaltungsrekurskommission VRK hiess diese Klage nun gut, teilt der kantonale Lehrerverband am Dienstag mit. Die VRK habe festgestellt, «dass die kantonale Regelung über den Berufsauftrag für Lehrpersonen die Kindergartenlehrpersonen diskriminiert, indem sie keine differenzierte Regelung, beziehungsweise keine Entlöhnung der Pausenaufsicht vorsieht.» Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.

Der Kanton müsse nun rasch eine neue Regelung ausarbeiten und die Diskriminierung beseitigen, heisst es weiter. Die bisherige Regelung der Pausenaufsicht zwinge die Mehrheit der Kindergärtnerinnen und Kindergärtner, grundsätzlich täglich Pausenaufsicht zu leisten, ohne dafür bezahlt zu werden.

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