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St. Galler Klostergründer Gallusskulptur in Frankreich eingeweiht

Gallus ist auch ein bretonischer Heiliger: Am Sonntag ist der Gründer des Klosters St. Gallen in die imposante Schar der Heiligen im «Vallée des Saints» eingezogen. Die vier Meter hohe Statue erinnert an das Wirken des Mönchs in der Bretagne.

Der Heilige steht unter einem mächtigen Felsen und schaut dem Bären unerschrocken ins Auge. Aufgewühltes Wasser mit Fischen und Dämonen verweist auf die Gegend am Wasserfall der Steinach, wie sie in der Geschichte des heiligen Gallus beschrieben ist.

Weil sich die Bretonen eine Gallusskulptur wünschten, wandten sie sich über einen Mittelsmann an die Stiftsbibliothek St. Gallen, der es mit Hilfe des Stiftsarchivs gelang, einen Mäzen für die Statue zu finden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Hermann Hungerbühler, pensionierter Pfarrer in Gossau, erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen, als Dank für ein glückliches Leben, wie er sagt. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sich bei der Einweihung am 29. Juli in Carnoët von Stiftsbibliothekar Cornel Dora und dem Stellvertretenden Stiftsarchivar Jakob Kuratli Hüeblin vertreten lassen.

Tal der Heiligen

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Seit 2009 entstehen im «Vallée des Saints» (Tal der Heiligen) bei Carnoët monumentale Heiligenskulpturen aus Granit, jedes Jahr etwa zehn, wie die Stiftsbibliothek St. Gallen am Montag mitteilte. Inzwischen stehen hundert Heilige beim kleinen bretonischen Dorf, das immer mehr zum Touristenmagnet wird.

In der Bretagne gibt es drei Kirchen, die ihre Geschichte auf das Wirken des heiligen Gallus zurückführen. In Langast soll er eine Einsiedelei gegründet und ein erstes Bethaus errichtet haben, im benachbarten Le Montrei sogar ein kleines Kloster.

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