St. Galler Kompetenzzentrum für Energiefragen

Vor einem Jahr wurde die Energieagentur gegründet. Neben der klassischen Energieberatung ist die Agentur auch für die Umsetzung der Förderprogramme und den Technologietransfer zuständig. Eine erste Bilanz zeigt, dass die Agentur viele Projekte anreissen und umsetzen konnte.

Solaranlage der Kirche Halden Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Förderung von Solaranlagen - im Bild die St. Galler Kirche Halden - ist ein wichtiges Anliegen der Energieagentur. Keystone

Am Anfang stand eine Motion des Grünliberalen Bosco Büeler. Drei Jahre später, 2007, verabschiedete der St. Galler Kantonsrat ein Energiekonzept für «eine sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Energieversorgung». Im Herbst 2011 war es denn schliesslich soweit: Nach einer intensiven Diskussion wurde die Grundlage für die Energieagentur geschaffen, die vor einem Jahr den Betrieb aufnahm.

Die Energieagentur bündelt das Wissen über Energiethemen und ist für alle Fragen zuständig. Ebenfalls ist die Agentur Ansprechpartnerin bei der Umsetzung der kantonalen und nationalen Energieförderprogramme.

Im vergangenen Jahr wurden beispielsweise Förderabgaben für 250 Solaranlagen ausgeschüttet, die Agentur war federführend tätig bei der Ausarbeitung des Energiekonzepts der Stadt Uzwil, und im Rheintal wurde eine Energieberatungsstelle auf die Beine gestellt.

Die in der Herbstsession vom Kantonsrat angestossene Erhöhung der Förderbeiträge von 2,4 auf 5,4 Millionen Franken, begrüsst Philipp Egger, Leiter der Energieagentur. Ideal wäre seiner Meinung nach ein Fördervolumen von 10 Millionen Franken.