Unterwegs zu Stosszeiten St. Galler Regierung will Pendlerströme lenken

Morgens um sieben Uhr sind die Züge voll mit Pendlern. Das Gedränge könnte reduziert werden, indem die Schüler später zur Schule fahren: Darüber denkt der St. Galler Regierungsrat Bruno Damann nach.

Schülerinnen und Schüler drängen sich in den Zug. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Schülerinnen und Schüler tragen zur hohen Auslastung der Züge zur Hauptverkehrszeit bei. Keystone

Ausgangslage: Die Auslastung des öffentlichen Verkehrs im Kanton St. Gallen ist zu den Hauptverkehrszeiten sehr hoch. Über den ganzen Tag verteilt beträgt sie laut Regierungsrat Bruno Damann 30 Prozent.

Lösungsansätze: Die Hauptverkehrszeiten sollen mit einer Umverteilung der Pendlerströme entlastet werden, das hat sich die Regierung zum längerfristigen Ziel gesetzt. Würden beispielsweise die Schülerinnen und Schüler später mit dem Unterricht anfangen, könnten sie am Morgen dem grössten Pendlerstrom ausweichen und das Gedränge morgens würde kleiner.

Erste Reaktionen: Die Kantonsschulen Wil und Sargans können diesem Gedanken wenig Gutes abgewinnen. Ein späterer Schulbeginn bedeute auch ein späteres Ende. Damit bleibe weniger Zeit für Vereine und Hausaufgaben.