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St. Galler Spitäler Erste Zwischenergebnisse bis Frühjahr 2019

Vorgeschichte: Der Verwaltungsrat der St. Galler Spitalverbunde will im Kanton St. Gallen künftig nur noch die vier Spitäler St. Gallen, Grabs, Linth (Uznach) und Wil. Die anderen Spitäler in Altstätten, Walenstadt, Wattwil, Flawil und Rorschach sollen in Gesundheitszentren umfunktioniert werden.

Aktuell: Ein Lenkungsausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern der Regierung und zwei Mitgliedern des Verwaltungsrates der St. Galler Spitalverbunde, hat sich nun der Erarbeitung einer Lösung angenommen. Für die Weiterentwicklung der Strategie der Spitalverbunde wurde ein Projektablauf genehmigt. Die Projektarbeit wird in drei Phasen aufgeteilt:

  • Phase 1: Es gehe darum, die Entscheidungsgrundlage zu erweitern und die unternehmerische Sicht aus dem Grobkonzept des Verwaltungsrates mit einer kantonalen gesundheits- und finanzpolitischen Sicht zusammenzuführen, teilt der Kanton St. Gallen mit. Dauer der Phase: fünf bis acht Monate.
  • Phase 2: Für jeden Standort und jede Spitalunternehmung soll die Strategieentwicklung konkretisiert werden. Nach Abschluss dieser Phase sollen unter anderem die Kosten-Nutzen-Analysen, sowie die Auswirkungen für beispielsweise den Staatshaushalt und die Bevölkerung vorliegen. Dauer der Phase: fünf bis acht Monate.
  • Phase 3: Erarbeitung einer Botschaft zuhanden des Kantonsrats. Dauer der Phase: Rund 15 Monate.

Wie der Kanton St. Gallen weiter mitteilt, sei die Gesamtdauer des Projekts noch offen, da sich die einzelnen Phasen auch überlappen können. Die Regierung gehe davon aus, dass sie dem Kantonsrat im Jahr 2020 eine Vorlage unterbreiten kann. Erste Zwischenergebnisse aus der Projektarbeit sollen im Frühjahr 2019 vorliegen.

Info für Bevölkerung

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Die Mitglieder des Lenkungsausschusses wollen die Bevölkerung persönlich über das weitere Vorgehen informieren. In den kommenden Monaten finden in allen acht Wahlkreisen Gespräche statt, bei denen die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Fragen und Sorgen darlegen können. Wie der Kanton St. Gallen mitteilt, werde frühzeitig über die Daten und die Lokalitäten der Gespräche informiert. Weitere Informationen sind unter spitalzukunft.sg.ch abrufbar.

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