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St. Galler Ständeratswahlen FDP steht hinter Vincenz-Stauffacher

Legende: Audio Susanne Vincenz-Stauffacher möchte in den Ständerat abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
01:54 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.12.2018.

Es ist eine Kampfansage an die anderen bürgerlichen Parteien. Die FDP nominiert Susanne Vincenz-Stauffacher klar für die Ersatzwahlen in den Ständerat. Der Entscheid fiel einstimmig. Die Abtwiler Anwältin soll den FDP-Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter verteidigen, die in den Bundesrat gewählt wurde. Die Ersatzwahl ist am 10. März.

Handicap wettmachen

Susanne Vincenz-Stauffacher steigt mit einem Handicap ins Rennen. Ihr politischer Rucksack ist klein, sie ist erst vor rund drei Monaten im St. Galler Kantonsrat nachgerutscht. An der Nomination wurde betont, dass die Verteidigung des FDP-Ständeratssitz nicht einfach werden dürfte. «Aber wir werden gewinnen», gab sich Parteipräsident Raphael Frei kampfeslustig. Auch Susanne Vincenz-Stauffacher glaubt an ihre Chance. «Ich werde die kommenden Wochen sehr viel unterwegs sein im Kanton, um mich bekannter zu machen.»

Kräftemessen unter Bürgerlichen

Für die Wahl am 10. März zeichnet sich ein hartes Ringen ab. Die CVP tritt mit Regierungsrat Benedikt Würth an. Auch die Grünen haben erklärt, einen Kandidaten ins Rennen schicken zu wollen. Mit wem, das wollen sie am 24. Dezember kommunizieren. Die SVP wird Anfang Januar entscheiden, wer der Kandidat oder die Kandidatin ist.

Damit steht bereits jetzt fest, dass den Parteien und Kandidaten ein zäher Wahlkampf bevorsteht. Ein zweiter Wahlgang ist wahrscheinlich.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ruedi Lais (Ruedi Lais)
    @Häusermann. Mit Blick auf die derzeitige Konstellation im Ständerat wäre aus linker Sicht ein Sitzgewinn der CVP auf Kosten der FDP kein schlechtes Resultat. Auch die Ausgangslage für den Herbst wäre dann für die SP sehr rosig. Die Linke könnte mit Ihrem Plan sehr gut leben.
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  • Kommentar von Jürg Häusermann (Ebenda)
    Wenn die SVP nicht mit einem überzeugenden Kandidaten auftritt, wär es wohl sinnvoller, dass die bürgerlichen Parteien auf 1 Kandidaten einigt. Derzeit scheint mir Würth als erfahrene und bekannte Persönlichkeit die bessere Wahl. In jedem Fall ist eine SP-Wahl ein NoGo.
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