St. Otmar mit 1,4 Mio Budget und Gossau mit 350‘000 Franken

In der Nationalliga A der Handballer steht die neue Meisterschaft an. Mit dem TSV St.Otmar St. Gallen und Fortitudo Gossau ist die Ostschweiz mit zwei Teams vertreten. Die beiden Vereine sind jedoch verschieden. Dies gilt für ihre Finanzen und für ihre sportlichen Ambitionen.

Otmar-Spieler schiesst ein Tor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Vor der Meisterschaft: TSV St.Otmar will wieder in die Playoffs. Keystone

Während St.Otmar für sein Team ein Budget von 1,4 Mio. Franken zur Verfügung hat, muss Gossau mit 350‘000 Franken auskommen und verfügt damit über die wenigsten Mittel der gesamten Liga.

Doch ob dieser Tatsache mag der Präsident Franz Würth nicht resignieren. Er stellt kämpferische Werte seines Teams in den Vordergrund und hofft damit, dem einen oder andern Favoriten Punkte entreissen zu können, um so einmal mehr das Ziel des Ligaerhaltes erreichen zu können. Für St.Otmars Präsident Hans Wey und sein Team stehen höhere Ziele als nur der Ligaerhalt an.

Otmar will Spitzenteam sein

Die Stadt St.Galler wollen ein Spitzenteam mit Playoff-Ambitionen sein. Den grossen Teil der Finanzen stellt eine Gönnervereinigung – der Club 2000 zur Verfügung. Dieser ist ein Netzwerke, das auch geschäftliche Interessen beinhaltet, und so jedes Jahr eine starke Mannschaft ermöglichen soll.

So konnte St. Otmar auf die neue Saison acht neue Spieler, davon deren vier aus dem Ausland, verpflichten, wogegen Fortitudo Gossau sich mit vier Neuzuzügen – davon einem Spieler von Hard in Vorarlberg – begnügen musste.