Stadt St. Gallen sucht sich ein Event-Image

St. Gallen will in der Innenstadt nur noch Veranstaltungen bewilligen, die ihrem Image dienen. Andere Veranstaltungen sollen entweder in die Quartiere verlagert oder ganz gestrichen werden. Welches Image sich die Gallusstadt geben wird, ist derzeit noch offen.

Junge Frauen zeigen ihr Können mit dem Wurfstock am Olma-Umzug 2012. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In die Event-Strategie der Stadt soll auch der bekannte Olma-Umzug aufgenommen werden. Keystone

Eine neue Strategiegruppe soll bis im Sommer Vorschläge liefern. «Ich kann mir vorstellen, auf den heutigen Stärken der Stadt, beispielsweise als Messe-, Openair- oder Festspielstadt aufzubauen», sagt der St. Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Richtlinien fehlen

Die St. Galler Innenstadt ist bei den Veranstaltern von Anlässen sehr beliebt. Deshalb wird es für die zuständigen Behörden immer schwieriger, allen Gesuchen zu entsprechen. Die «Strategiegruppe Events» soll nun entsprechende Richtlinien festlegen.

Auslöser für die Imagedebatte waren unter anderem der Rückzug der Grossveranstaltung Brustkrebskongress und der Streit um das Jugendkulturzentrum Kugl.