Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Kämpferische SVP und FDP abspielen. Laufzeit 10:47 Minuten.
10:47 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.05.2019.
Inhalt

Ständerat St. Gallen Nach der Wahl ist vor der Wahl

Nach der St. Galler Ständeratswahl am Sonntag geht es für die Parteien in die nächste Wahlrunde: Im Herbst sind die ordentlichen nationalen Wahlen. Auch dann spielen die CVP, SP, FDP und SVP wieder eine wichtige Rolle.

CVP und SP in Pole-Position

Die CVP und die SP treten mit ihren Ständeräten Beni Würth und Paul Rechsteiner als Favoriten an. Würth dürfte im Herbst kaum abgewählt werden, auch wenn ihm seine Doppelrolle als St. Galler Regierungsrat und Bundesparlamentarier vorgehalten werden könnte. Paul Rechsteiner wiederum kann nicht mehr auf den «Polit-Traumpaar-Effekt» zählen, von welchem er profitierte, als er zusammen mit Karin Keller-Sutter in Bern politisierte.

FDP und SVP kämpferisch

Für die FDP wäre im Wahlherbst eine erneute Kandidatur von Susanne Vincenz-Stauffacher möglich. Aber auch Unternehmer und Nationalrat Marcel Dobler wäre ein valabler Kandidat. Für Parteipräsident Raphael Frei ist klar, dass die FDP den Sitz zurückhaben will, die erste Strategiesitzung habe bereits stattgefunden.

Für uns ist klar: Wir wollen diesen Sitz zurück
Autor: Raphael FreiFDP Parteipräsident

Der SVP ist der Sprung ins Stöckli mit Nationalrat Mike Egger missraten. Der St. Galler Parteipräsident Walter Gartmann gesteht die Niederlage unumwunden ein. Aber auch für ihn ist klar, dass die SVP wieder antreten wird - offen ist, mit wem. Mike Egger sei für ihn nach wie vor ein valabler Kandidat.

Mike Egger ist für mich nach wie vor ein valabler Kandidat.
Autor: Walter GartmannSVP Parteipräsident

Möglich wäre auch eine Kandidatur von Regierungsrat Stefan Kölliker, welcher parteiintern für die Wahl im Frühling nicht berücksichtigt wurde.

Bunter Kandidatenstrauss

Nebst den vier grossen Parteien werden auch parteilose Kandidierende antreten. Weiters wollen auch die Grünen mitmischen. Der St. Galler Parteipräsident Thomas Schwager sprach davon, dass die Grünen eine Frau ins Rennen schicken könnten. Die Nationalratskandidatin und St. Galler Stadtparlamentarierin Franziska Ryser wäre eine Möglichkeit.

Somit dürfte es für den St. Galler Wahlherbst einen bunten Kandidatenstrauss im Ständeratswahlkampf geben. Und auch wenn die Bisherigen einer etwas einfacheren Wahl entgegenblicken können, einen gemütlichen Spaziergang ins Stöckli dürfte es für das Duo Rechsteiner-Würth nicht geben.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.