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«Ich bin der Meinung, dass wir die Reserven auch nutzen sollen», Finanzdirektor Rolf Widmer
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 03.03.2020.
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Steuersenkung Glarus «Reserven fast wie eine Bank»

Der Kanton Glarus machte 2019 einen Überschuss von über 40 Millionen Franken. Nun will die Regierung eine Steuersenkung.

Die Glarner Regierung stellt eine Steuersenkung in Aussicht. Der Grund liegt in den positiven Rechnungsabschlüssen der letzten 15 Jahre. Die Landsgemeinde 2021 soll über eine Steuersenkung bestimmen, schreibt die Glarner Regierung in einer Mitteilung.

Punktlandung mit Abschreibungen

Die Jahresrechnung des Kantons Glarus stellt mit einem Plus von 1.7 Millionen Franken eine Punktlandung dar, genau wie budgetiert. Dies wurde allerdings durch Abschreibungen erreicht: Der Überschuss in der Staatskasse beträgt 2019 über 40 Millionen Franken. Dieser Überschuss wurde genutzt, um Abschreibungen von 41.2 Millionen Franken zu tätigen. «Wir haben eines der höchsten Nettovermögen aller Kantone», sagt Finanzdirektor Rolf Widmer.

Wir haben eines der höchsten Nettovermögen aller Kantone.
Autor: Rolf WidmerGlarner Finanzdirektor

Der Überschuss von über 40 Millionen Franken erfolgte durch Sondereffekte. Unter anderem konnte der Rechtsstreit mit der Axpo beendet werden. Zudem nahm Glarus bei den Steuern mehr ein.

Steuersenkung an Landsgemeinde 2021

Die Regierung will deshalb der Landsgemeinde 2021 ein Paket präsentieren. «Wir wollen, dass die Bevölkerung von den guten Abschlüssen profitiert», sagt Finanzdirektor Rolf Widmer. «Wir haben Reserven fast wie eine Bank. Und ich bin der Meinung, dass man diese auch irgendwann wieder verwenden darf.» Das Paket enthält eine Senkung des Steuerfusses von 53 auf 52 Prozent. Das führt zu Mindereinnahmen beim Kanton von jährlich 1,75 Millionen Franken.

Wir haben Reserven fast wie eine Bank.
Autor: Rolf WidmerFinanzdirektor Glarus

Ausserdem plant die Regierung diverse Einlagen in Fonds in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft und Soziales.

Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr; wies/sda

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    Au fein, toll diese Glarner. Die haushalten wie eh und je. Die Eigenkapitalquote lässt sich sehen. Auf jeden Fall ist sie ein krasser Gegensatz zur Situation der UBS anno 2007/08. Die Bilanzsumme der UBS betrug damals irre 2‘400 Mia. Franken. Und das bei einem Eigenkapital von lediglich 40 Mia. Franken. Diese 40 Mia. Franken wurde ja bei der Subprime Krise in den USA auch „verdampft“.
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