Stimmbeteiligung tief - fast überall

Wenn am kommenden Sonntag der siebte Sitz der St. Galler Regierung besetzt wird, dürfte die Stimmbeteiligung tief ausfallen. Bei zweiten Wahlgängen ist die Beteiligung erfahrungsgemäss tief. So auch dieses Mal - fast überall.

Ein Mann betritt mit seinem Wahlcouvert das Stimmlokal in St. Gallen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Stadt St. Gallen erwartet keine allzu tiefe Stimmbeteiligung. Keystone

Im zweiten Wahlgang der St. Galler Regierungsratswahlen im Jahr 2012 lag die Stimmbeteiligung bei rund 31 Prozent. Im zweiten Wahlgang der St. Galler Ständeratswahlen im Jahr 2015 gingen rund 39 Prozent an die Urne.

Tiefer dürfte die Stimmbeteiligung am kommenden Sonntag ausfallen. Aufgrund der bereits eingegangenen Abstimmungscouverts werden in Buchs rund 20 Prozent erwartet. Ähnlich klingt es in Wattwil, Wil, Rorschach oder Sargans.

Gegenteil Rapperswil und St. Gallen

Anders sind die Erwartungen in den grösseren Städten St. Gallen und Rapperswil-Jona. Dort deuten die bereits eingegangenen Talons auf eine höhere Stimmbeteiligung hin. Dies mag mit dem ersten Wahlgang zu tun haben, vermutet Stephan Wenger von der Stadt St. Gallen. Die damals hohe Stimmbeteiligung sei für die Leute Ansporn, um wieder an die Urne zu kommen.