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Streit um Pausenaufsicht Klage gegen St. Galler Bildungsdepartement

Schulplatz
Legende: Die Pausenaufsicht im Kindergarten lässt sich nicht gleich regeln wie jene in der Schule. Keystone
  • Der St. Galler Lehrerverband reicht eine Klage gegen das kantonale Bildungsdepartement ein. Es geht um die Pausenaufsicht im Kindergarten.
  • 95 Prozent der Kindergarten-Lehrpersonen arbeiten in den Pausen unbezahlt, zeigt eine Umfrage der Kantonalen Kindergartenkonferenz unter 232 Lehrpersonen.
  • Die Kindergartenlehrpersonen fühlen sich diskriminiert, weil in den meisten Fällen nur eine Pausenaufsicht pro Woche bezahlt wird. Dies entspreche nicht der Realität im Kindergarten, sagt die Co-Präsidentin des Lehrerverbands, Claudia Frei.
  • Seit Jahren sucht der Lehrerverband eine Lösung für die Pausenaufsicht im Kindergarten. Im Sommer gelangten der Verband und das Bildungsdepartement vor die Schlichtungsbehörde. Auch dort konnte keine Einigung erzielt werden.
  • Der St. Galler Bildungschef Stefan Kölliker zeigt sich gegenüber dem «Regionaljournal Ostschweiz» nicht überrascht. Er sei aber der Meinung, dass nicht das Bildungsdepartement verantwortlich sei. Arbeitgeber seien die Schulgemeinden, nicht der Kanton.
  • Die Verbandsklage ist jetzt bei der Verwaltungsrekurskommission. Diese muss entscheiden, ob eine Diskriminierung vorliegt oder nicht.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Die Pausen gehören doch wohl zur "Kindergartenzeit", oder? Also sind sie im Lohn enthalten. Der Kindergarten beginnt um 9 Uhr + endet um 12 Uhr. Wo ist das Problem, die Kindergärtner(innen) haben nicht einmal 4 Stunden gearbeitet, wie das normale Leute tun. Wenn die Kinder so schwierig zu hüten sind, dann muss halt etwas am Styl des Kindergartens geändert werden. Früher hatten Kindergärtnerinnen noch mehr Kinder zu hüten. Vielleicht sollte man mal in die Vergangenheit schauen, wie man das macht.
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    1. Antwort von Rolf Steinegger (rolf.steinegger)
      nun, vorher gibt es noch Pflichtzeit zum „auffangen“ der Kinder, Es kommen Vorbereitung, Elterngespräche usw. hinzu. Dss wird alles fein säuberlich ausgerechnet. Der Unterschied zu „normalen Leuten“ ist, dass diese eine bezahlte Pause gaben, in der sie nicht arbeiten und Kindergärtnerinnen haben eine unbezahlte Pause, in der sie arbeiten müssen. Es ist übrigens echte Arbeit von durchaus normalen Leuten.
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  • Kommentar von Tobi Hartmann (Tobias Hartmann)
    Werden Kindergartenlehrer etwa stundenweise bezahlt? So oder so, in der Bildung darf nicht gespart werden, sie ist die Grundlage von allem. Trotzdem schafft es die Rechtskonservative Gelder umzuleiten in völlig unnötigen Unsinn wie Militär und Geheimdienst. Ziel ist wohl die Verdummung des Volkes damit es immer mehr Rechts wählt.
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  • Kommentar von Henriette Rub (ehb)
    Wie wäre es mit Freiwilligenarbeit? Mütter, Grosseltern etc?
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