Südostbahn erweitert ihre Geschäftsfelder

Die Südostbahn will individuelle Leistungen verkaufen. Nebst Bahnreisen werden künftig auch weitere Dienstleistungen angeboten. Das Unternehmen will sich mit dem in der Schweiz noch nicht existierenden Modell neu positionieren.

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Bildlegende: Die SOB möchte neue Geschäftsfelder erschliessen. Keystone

Die Digitalisierung werde das Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren massgeblich verändern, heisst es seitens der Südostbahn (SOB). Das Unternehmen will den kulturellen und technischen Wandel deshalb mitgestalten und stellvertretend für die öV-Branche vorangehen.

Neue Geschäftsfelder erschliessen

In Form einer integrierten Mobilitätsplattform bringt die SOB ein neues Produkt auf den Markt. Damit will das Unternehmen individualisierte Kundenleistungen anbieten.

Die Kunden sollen nebst öV-Tickets auch andere Dienstleistungen erhalten. «Sie sollen eine Reise von Tür zu Tür planen können», sagt CEO Thomas Küchler. Hierfür will die SOB ein ganzes Paket anbieten. So sollen zur Reise sogleich Zusatzangebote angepriesen werden.

Das neue Geschäftsfeld sei eine Folge der Digitalisierung. Die bisherigen Businnes-Modelle würden in Frage gestellt und das Unternehmen müsse sich neu positionieren, so Thomas Küchler.