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Ostschweiz Tagblatt verkauft Zusteller Prisma

Das St. Galler Tagblatt verkauft die Tochterfirma Prisma an die Post. Die meisten der rund 1100 Zeitungsverträger arbeiten mit Pensen von 10 oder 20 Prozent. Für sie ändert sich laut Mitteilung vorläufig nichts.

Die Post kauft die Zustellorganisation über ihre Tochter Direct Mail Company AG (DMC) per 1. Oktober. Über den Kaufpreis machen Verkäufer und Käufer keine Angaben. Die NZZ-Gruppe, zu welcher das St. Galler Tagblatt gehört, begründete den Verkauf damit, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren wolle.

Bis Ende Jahr will die Post-Tochter DMC Prisma als Tochtergesellschaft geführt und danach ins Unternehmen integrieren. Die Post will so ihre Stellung im Direktmarketing festigen. Auf die Mitarbeiter und Kunden sowie auf die bisherigen Aufträge von Prisma habe die Übernahme keine unmittelbaren Auswirkungen, hiess es.

Prisma hat den Sitz in St. Gallen und stellt Zeitungen und Drucksachen zu. Zu den Angeboten zählen auch Dienstleistungen im Direktmarketing. Sie ist in der Ostschweiz, Graubünden und in Liechtenstein sowie in der Region Luzern tätig.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Elizabeth Tedaldi, St. Gallen
    Vor 20 jahren war man als Zeitungsverträgerin in St. Gallen noch bei der Firma Zollikofer angestellt. Stundenlohn 22 Franken, 13. Monatslohn, bezahlte Ferien. Später wurden die Verträge durch die Prisma übernommen, danach durch die ZUVO, dann durch Presto. Heutiger Stundenlohn: 18.50 Franken inkl. 13. Monatslohn und Feriengeld. Zudem wurden viele Touren gekürzt, natürlich laufen die Kontrolleure immer nur bei schönem Wetter und ohne Schnee und Eis mit.
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