Thurgau fördert Hausärzte-Nachwuchs

Der Kanton Thurgau verlängert sein Programm zur Förderung von Hausärzten. Spitalärzte arbeiten dabei einige Monate in einer Hausarztpraxis und lernen den Alltag eines Hausarztes kennen. Dieses Austauschprogramm wurde 2006 ins Leben gerufen.

Ein Hausarzt untersucht das Ohr eines Patienten. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In den Hausarztpraxen fehlt es vielerorts an Nachfolgern. Keystone

Das Programm soll Spitalärzten den Hausarztberuf schmackhaft machen und ist damit ein Mittel gegen den Mangel an Hausärzten. Der Kanton Thurgau zieht nach acht Jahren eine positive Bilanz und will den Austausch fortführen.

Die Gefahr eines Hausarztmangels bestehe nach wie vor, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Das Programm trage dazu bei, dass die Attraktivität des Hausarztberufs gefördert werde.

Man wolle mit diesem Programm die medizinische Grundversorgung im Kanton sicherstellen. Die Regierung hat das Austausch-Programm um weitere vier Jahre verlängert. Der Thurgau investiert jedes Jahr 350'000 Franken in das Programm.