Thurgau soll Sparmassnahmen überprüfen

Der Kanton Thurgau will bis ins Jahr 2017 rund 48 Millionen Franken einsparen. Die Wirkung der Massnahmen wird halbjährlich mit einem internen Bericht überprüft. Das reicht den Wirtschaftsverbänden nicht.

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Bildlegende: Die Thurgauer Sparmassnahmen erhitzen weiter die Gemüter der Politiker. SRF

Um die Sparmassnahmen auszuarbeiten, hat die Regierung die Thurgauer Verwaltung mit denen anderer Kantonen verglichen. Erbrachten die Thurgauer dieselbe Leistung zu einem höheren Preis, wurde der Rotstift angesetzt. Alle Massnahmen sollen bis ins Jahr 2017 umgesetzt sein.

Ob diese Massnahmen auch den gewünschten Erfolg bringen, wird halbjährlich in einem internen Controlling-Bericht überprüft. Dieser wird von der Finanzverwaltung für die Regierung erstellt. Ein weiterer Vergleich mit anderen Kantonen sei im Moment nicht geplant, heisst es beim Kanton.

Für die Thurgauer Wirtschaftsverbände reicht das nicht. Peter Maag von der Industrie- und Handelskammer fordert, dass in zwei bis drei Jahren ein weiterer Vergleich stattfindet. Nur so könne die Wirkung überprüft und allenfalls Potential erkannt werden. Sollte die Regierung diesen Vergleich nicht von selbst anstossen, will Maag über das Kantonsparlament Einfluss nehmen.