Thurgau übergibt Auftrag für Lehrplan 21 an Schulgemeinden

250 Schulpräsidenten und Schulleiter wurden heute in Weinfelden über den Lehrplan 21 informiert. Dieser wird im Jahr 2017 eingeführt. Nun sind die Schulgemeinden gefordert.

Zwei Schüler in einem Klassenzimmer. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Thurgau nehmen nun die Schulen die Umsetzung des Lehrplans in die Hand. Keystone

Im Kanton Thurgau ist am Mittwoch der Einführungsprozess für den Lehrplan 21 gestartet worden: Zwei Jahre lang laufen nun die Vorbereitungen in den Schulen. Die Schulgemeinden müssen bestimmen, wie sie den Lehrplan ab 2017 konkret umsetzen wollen. Sie hätten dazu bis im Jahr 2021 Zeit, heisst es in einer Mitteilung des Kantons Thurgau.

Ein Handbuch für die Umsetzung

Den Auftrag dazu erhielten sie von Bildungsdirektorin Monika Knill, die an der Veranstaltung den Startschuss für die Umsetzung gab. Begleitet wird die Umsetzung weiterhin vom Kanton, der auch ein Handbuch an die Schulgemeinden abgab.

Nun könnten die nächsten Schritte «mit klaren Vorgaben und einem verlässlichen Zeitplan weitergeführt werden», teilte der Kanton am Mittwoch mit. Der Lehrplan 21 soll die Bildungssysteme in den Deutschschweizer Kantonen vereinheitlichen und im Jahr 2017 eingeführt werden.