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«Offenbar hat sich dieser Wolf spezialisiert»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 10.02.2020.
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Thurgau und St. Gallen Wolf reisst erneut Schafe

Bei Zuckenriet hat ein Wolf drei Schafe getötet. Seit Ende Dezember ist es der sechste Fall in der Ostschweiz.

Am Samstag erhielt der kantonale Wildhüter die Meldung, dass in einem Stall bei Zuckenriet in der Gemeinde Niederhelfenschwil mehrere Schafe tot oder verletzt seien. Abklärungen vor Ort haben ergeben, dass die Tiere von einem Wolf gerissen worden sind.

«Der Wolf hat acht Schafe angegriffen», sagt Dominik Thiel, Leiter Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen. Drei Schafe seien bereits tot gewesen, drei weitere habe man erlösen müssen, da sie schwer verletzt waren und zwei Tiere wiesen Bisswunden auf.

Sechster Angriff seit Dezember

Im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen und Thurgau wurden seit dem 22. Dezember in sechs Fällen Nutztiere von einem Wolf gerissen. Die Behörden gehen davon aus, dass jeweils derselbe Wolf die Tiere getötet hat.

Das Verhalten des Wolfes sei aussergewöhnlich, sagt Dominik Thiel: «Offenbar hat sich dieser Wolf spezialisiert. Er dringt in offene Laufställe ein.» Ob sich der Wolf durch Öffnungen zwängt oder über Zäune springt, sei nicht klar. Das eidgenössische Jagdgesetz lasse im Moment keinen Abschuss des Wolfes zu.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    ich bin fürs abschiessen der wölfe hier zu lande. es gibt tiere die wir hier nicht brauchen. es gibt viele menschen die den wolf schützen wollen, aber leben in städten und nicht auf dem land. in solchen fragen sollte man nur die fragen die es auch betrifft.
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    1. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      Es steht ja ausser Frage, dass durch den Wolf in der Schweiz Schäden (also Risse von Nutztieren) entstehen, und im Extremfall kann man einzelne Wölfe auch erlegen. Den gesamten Wolfsbestand auszurotten halte ich jedoch für unangebracht (und nein, ich wohne nicht in der Stadt). Der Wolf bringt nämlich auch einen gewissen Nutzen mit sich: Wenn er Wildtiere erlegt, trägt er damit dazu bei, dass sich Krankheiten unter den Wildtieren weniger stark ausbreiten und die Verbisse an den Bäumen abnehmen.
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