Thurgau will Zentrum für Nahrungsmittelforschung

Die Nahrungsproduktion wird angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und des Klimawandels zur Herausforderung. Der Kanton Thurgau und die Stadt Frauenfeld nutzen dies als Chance und planen auf dem ehemaligen Militärgelände in Frauenfeld einen «Agro Food Innovation Park».

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Bildlegende: Die Verschwendung von Lebensmitteln (Foodwaste) soll ein Hauptthema sein. Keystone

Entstehen soll der Innovationspark auf dem Militärgelände zwischen der Eisenbahnlinie und der Autobahn A7, welches in Kürze frei wird. Dank dem Park sollen im Kanton neue Firmen angesiedelt werden und Arbeitsplätze entstehen.

Am Projekt beteiligt sind der Kanton Thurgau und die Stadt Frauenfeld. Für die Finanzierung einer dreijährigen Pilotphase von 2016 bis 2018 beantragen der Kanton und die Stadt Frauenfeld ihren Parlamenten Kreditbegehren von insgesamt 3,75 Millionen Franken (Kanton: 2,55 Millionen Franken, Frauenfeld: 1,2 Millionen Franken).

Verein am Drücker

Während der Pilotphase sollen vier Trendfelder angepeilt werden: die Digitalisierung in der Land- und Ernährungswirtschaft, die Gesundheit, die Verschwendung von Lebensmitteln und die Lebensmittelsicherheit.

Vorerst soll der «Agro Food Innovation Park» von einem Verein geführt werden, der die Strategie vorgibt und die operativ tätige Geschäftsstelle überwacht. 2019, nach Ablauf der Pilotphase, soll eine Stiftung diese Aufgabe übernehmen.