Thurgauer Kirchen werden konzentriert

Bis Anfang 2016 müssen die katholischen Pfarreien im Thurgau zu 13 Pastoralräumen zusammenwachsen. Das fordert Bischof Felix Gmür. Nun muss das Konzept überdacht werden. Und es zeichnet sich ab, dass grössere Pastoralräume entstehen.

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Bildlegende: Die katholischen Pfarreien rund um Bischofszell werden Anfang Dezember zu einem Pastoralraum. ZVG

Die Pastoralräume sind eine Antwort auf die gesellschaftlichen Veränderungen: Pristermangel und die schwächere Bindung der Kirchgänger zur Pfarrei zwingen das Bistum, die Pfarreien zu konzentrieren.

Bischof Felix Gmür will deshalb bis Ende 2015 die Pfarreien der katholischen Landeskirche Thurgau in 13 Pastoralräume strukturieren. Bereits eingeführt wurde ein Pastoralraum in Frauenfeld und im Hinterthurgau (Fischingen, Dussnang, Bichelsee), ab Dezember soll auch ein Pastoralraum in Bischofszell entstehen.

Doch nicht überall kommen die bischöflichen Ideen gut an. In Eschenz und in Romanshorn haben sich Vertreter der Kirche dagegen gewehrt. Nun hat der Bischof entschieden, dass die beiden Pfarreien nicht mit den Nachbarpfarreien zusammenwachsen müssen. Es werde eher ein grösserer Pastoralraum geben, sagt Urs Brosi, Generalsekretär der katholischen Landeskirche Thurgau. Ein solcher zeichnet sich auch im Hinterthurgau ab, wo die drei geplanten Pastoralräume zu einem Raum zusammengeführt werden sollen.