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Ostschweiz Thurgauer Regierung entlastet Herzklinik

In der Herzklinik in Kreuzlingen seien keine Herzklappen ohne Zulassung eingesetzt worden. Das sagt der Thurgauer Gesundheitsdirektor Bernhard Koch. Eine Administrativ-Untersuchung entlaste die Herzklinik.

Operation am offenen Herzen
Legende: Alle vier betroffenen Herzklappen hatten eine Zulassung. Zu diesem Schluss kommt eine administrative Untersuchung. Keystone

Aus gesundheitspolizeilicher Sicht sei nichts an den Vorwürfen gegen das Herzzentrum Bodensee dran. Das sagt der Thurgauer Gesundheitsdirektor Bernhard Koch im Interview mit der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Die Vorwürfe, die in seinen Zuständigkeitsbereich fielen, seien mit Stand heute haltlos.

Den Kanton Thurgau betreffen vier Herzklappen, welche gemäss Vorwürfen ohne Zulassung eingesetzt worden sein sollen. Es habe sich aber gezeigt, dass es für diese Herzklappen Bewilligungen des Bundes gibt. Die Klinik habe Patienten auch keine falschen Medikamente verabreicht.

Anpassungen nötig

Koch betont auch, dass die Aufsicht des Kantons funktioniert habe. Trotzdem will er künftig mehr Informationen einholen. Kürzlich sollen viele Ärzte auf einmal gekündigt haben. Das wolle man schneller wissen. Koch will deshalb monatlich eine Meldung über die ärztliche Besetzung im Herzzentrum.

Weitere Vorwürfe fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Kantons. Ob das Herzzentrum einen verstorbenen Mann ohne korrekte Dokumente über die Grenze gebracht hat, klärt die Staatsanwaltschaft ab. Auch weitere Vorwürfe werden noch untersucht.

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