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Bau der OLS Thurgauer Regierung spart für neue Strasse

Die Finanzierung der geplanten Oberlandstrasse im Thurgau ist noch unklar. Die Regierung will Geld auf die Seite legen. Politisch dürfte das aber noch zu reden geben.

Karte der BLS und OLS
Legende: Die beiden Strassen - BTS (grün) und OLS (lila) - sollen das gewachsene Verkehrsaufkommen kanalisieren. Kanton Thurgau

Die OLS: Das Thurgauer Stimmvolk hat dem Bau der Oberlandstrasse zwischen Amriswil und Kreuzlingen im Jahr 2012 zugestimmt. In der Vorlage war ebenfalls der Bau der Bodensee-Thurtalstrasse (BTS) enthalten. Die BTS soll durch den Bund finanziert werden. Die Finanzierung der OLS lehnte das Stimmvolk gleichentags ab.

Die Baudirektorin: Carmen Haag will nun via Abschreibungen Geld auf die Seite legen für die OLS. Diese wird erst gebaut, wenn der Bund die BTS tatsächlich umsetzt. «Die Zeit spielt hier für uns», so Haag. Wenn die OLS nicht allzu schnell gebaut werde, habe der Thurgau genug Geld beisammen. Ansonsten müsste man nochmals über eine Erhöhung der Motorfahrzeugsteuern sprechen.

Die Gegner: Die Grünliberalen nehmen den Kampf gegen die OLS nochmals auf. Sie waren bereits 2012 dagegen und wollen nun eine neue Volksabstimmung erzwingen. «Die Regierung muss unbedingt nochmals eine Finanzierungsvorlage bringen», sagt GLP-Kantonsrat Klemenz Somm. Die Strasse sei sonst nicht finanzierbar und demokratisch nicht legitimiert. Für die Thurgauer Regierung ist eine Volksabstimmung zurzeit aber kein Thema.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Vogt (bru.vogt)
    Ich finde das amüsant, der Thurgau hat wohl eines der verkorksten Verkehrssystem der Ostschweiz, während man jeden Ausbau einer Schnellstrasse immer wieder an der Urne versenkt hat, bevorzugen es die Thurgauer scheinbar das sich, mit zunehmendem Verkehr, eine immer längere Blechschlange täglich durch die Dörfer entlang des Sees zwischen Arbon und Kreuzlinge und entlang des Thurtals zwischen Arbon und Wigoltingen wälzen. Und schon wieder soll ein Referendum her, zum Glück gibt es Kantonsgrenzen.
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