Thurgauer Städte bauen höher

Der Kanton lässt den Gemeinden mehr Spielraum, um höhere Häuser und sogar Hochhäuser zu bauen. Bei den Städten kommt dies sehr gut an.

Visualisierung zwei Türme in der Skyline von Arbon Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zwei 40 Meter hohe Türme sollen in Arbon entstehen. Diese wären vom See aus gut sichtbar. Meier Hug Architekten

In Arbon läuft das Projekt Riva Metropol, das zwei 40 Meter hohe Türme einschliesst. Für den Stadtpräsidenten Andreas Balg ist klar, dass Arbon in die Höhe bauen muss. Als eine flächenmässig eher kleine, aber von der Einwohnerzahl her grosse Gemeinde, müsste die Stadt verdichtet bauen.

Die beiden grossen Türme passen ins Stadtbild, betont der Stadtpräsident. Sie werden beispielsweise nicht höher als der markante Schlossturm oder die Kirche.

Der Stadtpräsident von Romanshorn findet es sinnvoll, dass die Gemeinden Ausnahmen machen dürfen, damit ein Bauprojekt auch einmal höher planen darf, als dies in der entsprechenden Zone vorgesehen ist. Bei einem konkreten Projekt auf dem Fatzer-Areal hätte es dadurch ein viel besseres Bauprojekt gegeben.

Die Gemeinde stellte den Investoren eine Ausnahme bei der Bauhöhe in Aussicht, wenn ein Architektur-Wettbewerb durchgeführt werde. Für Stadtpräsident Bon ist klar: Dadurch kam ein besseres Projekt zustande, dass auch besser ins Ortsbild passt.