Tierischer Rekrut aus dem Thurgau

Die Schweizer Armee sucht Hunde aus Schweizer Zuchten, um diese zu Diensthunden auszubilden. Einer der ersten Armeehunde aus einer Schweizer Zucht könnte aus dem Thurgau kommen. Foxx, ein junger Deutscher Schäferhund aus Freidorf, könnte schon bald von der Schweizer Armee eingezogen werden.

David Huber von der Schweizer Armee und die Züchterin Rosmarie Hasler mit dem potenziellen Diensthund Foxx. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: David Huber von der Schweizer Armee und die Züchterin Rosmarie Hasler mit dem potenziellen Diensthund Foxx. SRF

David Huber ist Adjudant der Schweizer Armee und zuständig für die Ausbildung der Diensthunde. Er schwärmt vom zehn Monate alten Foxx aus Freidorf: «Das könnte ein toller Armeehund werden. Er ist willig, macht durch seine Erscheinung Eindruck und gehorcht ganz gut.»

Bis der Deutsche Schäferhund aus dem Thurgau von der Armee eingezogen und zu einem Schutz- oder Spürhund ausgebildet wird, muss er aber noch viele Tests bestehen. Erst wenn die Hunde 18 Monate alt sind, werden sie abschliessend beurteilt und dann allenfalls von der Schweizer Armee gekauft und als Diensthunde eingesetzt.

Schweizer Hunde bevorzugen

Bis anhin kaufte die Armee ihre 50 Diensthunde, die sie pro Jahr braucht, vorwiegend im Ausland ein. Dort käme man besser an geeignete Hunde, sagt Adjudant David Huber. Doch die Schweizer Armee will künftig nur noch Hunde aus Schweizer Zucht kaufen. Deshalb hoffe man, dass Foxx aus Freidorf seine Sache gut mache und schon bald mehr Schweizer Hundezüchter mit der Armee zusammenarbeiten werden.

SRF 1, Regionaljournal Ostschweiz, 17:30 Uhr