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Gäste können Bergbahnen-Streit nicht nachvollziehen
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Toggenburger Bergbahnenstreit Getrennte Ski-Tickets schrecken Gäste ab

Das Reka-Feriendorf Wildhaus verzeichnet zehn Prozent weniger Buchungen. Touristiker suchen nun nach Lösungen.

Bisher haben die Touristen den Bergbahnenstreit im Toggenburg vor allem durch die Medien oder beim Dorftratsch mitbekommen. In der kommenden Wintersaison sind die Gäste nun direkt betroffen.

Ende September wurde bekannt, dass sich die Toggenburger Bergbahnen und die Bergbahnen Wildhaus in ihrem Streit nicht einigen konnten und es kommenden Winter für die beiden benachbarten Skigebiete kein gemeinsames Ticket gibt.

Dies schlägt sich nun offenbar vereinzelt bei den Buchungen der Gäste nieder. Im Vergleich zum Vorjahr weisen beispielsweise die aktuellen Zahlen des Reka-Feriendorfs in Wildhaus einen Buchungsrückgang um rund zehn Prozent aus. Bei Reka vermutet man hinter den sinkenden Zahlen die getrennten Skitickets.

«Weil dies einfach handfeste Nachteile bringt», sagt Damian Pfister, Leiter Reka-Ferien und Mitglied der Geschäftsleitung. Einige Gäste, die für nächsten Winter ihre Ferien schon gebucht haben, hätten angekündigt, dass sie das letzte Mal ihre Skiferien im Toggenburg verbringen werden. «Weil sie die Situation rund um den Bergbahnen-Streit nicht nachvollziehen können», sagt Pfister.

Lösung für übernachtende Gäste

Bei Toggenburg Tourismus ist man sich der Probleme rund um die getrennten Ski-Tickets bewusst. Verwaltungsratspräsident Max Nadig bestätigt einen Bericht des Online-Portals FM1Today, wonach die Tourismusorganisation nach einer Lösung für die übernachtenden Gäste im Toggenburg sucht.

Wie eine solche Lösung konkret aussehen könnte, werde kommende Woche an einer Sitzung besprochen. Denkbar wäre, so Nadig, dass die Hoteliers die Ski-Billette bei den Bergbahnen zu günstigen Konditionen beziehen, und diese in Kombination den Gästen weitergeben.

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