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Totes Kind im Keller Eltern wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Legende: Audio Kreisgericht Rorschach verurteilt Eltern abspielen. Laufzeit 01:20 Minuten.
01:20 min, aus Regionaljournal Ostschweiz vom 20.12.2018.

Für das Kreisgericht Rorschach ist erwiesen, dass eine 35-jährige Frau und ein 55-jähriger Mann für den Tod ihrer Tochter verantwortlich sind. Das Kreisgericht sprach die Eltern in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil wegen fahrlässiger Tötung schuldig. Die Mutter wurde zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Der Vater muss fünf Jahre ins Gefängnis.

Grausiger Fund

Im August 2015 entdeckte die Polizei im Keller eines Hauses in Staad SG ein totes Mädchen. In einer auf vier Tage angesetzten Verhandlung ging es Ende November vor dem Kreisgericht Rorschach um die Frage, ob die Eltern für den Tod des Kindes verantwortlich gemacht werden können.

Die Verteidigung verlangte für beide Angeklagten Freisprüche. Die Anwältin der Mutter erklärte, es gebe in diesem Fall keine Geständnisse. Deshalb handle es sich um einen Indizienprozess. Für eine Verurteilung fehle aber eine ununterbrochene Beweiskette.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Diese Geschichte, ein Tragödie. Wie können Eltern einem Kind soviel Leid zufügen? Vorwurf, dass sie ihre knapp zweijährige Tochter nicht altersgemäss ernährt und ihr keine ausreichende Bewegung ermöglicht haben. Beide drogenabhängig? Kein Eingriff durch das Jugendamt? Kinder dürften nie von drogenabhängigen Eltern betreut werden, da sie mit ihrer Sucht dazu nicht im Stande sind und Kindern gefährdet sind oder eben mit dem Tod bedroht sind. Das Strafmass ist zu gering für solche Rabeneltern.
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Der Verteidigerin, welche in diesem krassen Fall mit der Begründung "fehlendes Geständnis und Lücken in der Beweiskette" Freispruch verlangt hat, sollte man umgehend das Patent entziehen. Totale Unfähigkeit, null Sinn für Realität.
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  • Kommentar von Koni Flütsch (KOMANKO)
    In solchen Fällen frage ich mich, warum nicht beide Elternteile dieselbe Strafe erhalten. Beide tragen je 50% Verantwortung, falls sie zum Zeitpunkt des Kindstodes zusammengelebt haben. Dass hier keine „Gleichstellung“ herrscht ist absurd! Allerdings ist dieser Artikel natürlich äusserst unpräzis und oberflächlich geschrieben. Die Informationen sind vorhanden, recherchieren Sie! So können keine objektiven Meinungen entstehen. Im Gegenteil. Es entstehen viele Fragezeichen.....!
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