Transparenz bei Pensionskasse des Staatspersonals gefordert

202 Millionen Franken: Mit diesem Betrag wollte die St. Galler Regierung der Pensionskasse des Staatspersonals und der Lehrerschaft unter die Arme greifen. Doch nun macht das Parlament der Exekutive vorerst einen Strich durch die Rechnung.

Senioren auf einer Parkbank Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Pensionskasse ist ein wichtiger Pfeiler des Vorsorgesystems. Keystone

Der Sanierungsbeitrag in der Höhe von 202 Millionen Franken sei nur der Gipfel des Eisbergs, sagt Kantonsrat Kurt Alder, Präsident der Finanzkommission, gegenüber Radio SRF. Aus heutiger Sicht müsse man damit rechnen, dass auch nach der Einmaleinlage des Millionenbetrags weitere Sanierungsmassnahmen nötig seien. Die Kommission hat die Vorlage nun an die Regierung zurückgeschickt. Sie verlangt weitere Informationen. Insbesondere soll die finanzielle Entwicklung transparent gemacht werden, ausserdem sollen die Sanierungsstrategien aufgezeigt werden.

Eigentlich hätte das Geschäft in der Juni-Session im St. Galler Kantonsparlament beraten werden sollen. Wann die Vorlage nun in den Rat kommt ist offen.