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Ostschweiz «Um ein Wildschwein zu jagen, muss man denken wie eines»

Im Kanton Thurgau gibt es laut Schätzungen vier Mal mehr Wildschweine, als noch vor fünfzehn Jahren. Diese Tiere machen vor allem den Bauern zu schaffen.Sie zerstören auf Futtersuche einen Teil der Maisfelder. Deshalb werden sie gejagt.

Legende: Audio Auf Wildschweinjagd - eine Reportage (09.11.2016) abspielen. Laufzeit 06:19 Minuten.
06:19 min, aus Regi Ostschweiz vom 09.11.2016.

400'000 bis 450'000 Franken kosten die Schäden, welche die Wildschweine im Kanton Thurgau jährlich verursachen. Diese Schäden bezahlt zu knapp 90 Prozent der Kanton, den Rest übernehmen die Jagdgesellschaften. Das sei teuer, sagt Roman Kistler, Leiter des Amts für Jagd und Fischereiverwaltung.

Jäger sind gefordert

Um die Wildschweinbestände zu regulieren, müssten die Tiere geschossen werden, sagt Kistler. Und weil die Winter im Thurgau teilweise sehr mild sind, funktioniere die Wintersterblichkeit alleine nicht. So haben die Jäger im vergangenen Jagdjahr rund 760 Wildschweine geschossen, im laufenden Jagdhalbjahr sind es knapp 200.

Passioniert und pensioniert

Einer der Jäger ist Alex Hasler. Der 71-Jährige jagt seit 18 Jahren, am liebsten sind ihm die Wildschweine. Zwei bis drei Stunden beschäftigt er sich mit dieser Jagd. Entweder sucht er Spuren, besucht Bauern, auf deren Feldern die Tiere waren, oder er sitzt nachts in einem Hochsitz und wartet auf die Tiere. Die Wildschweinjagd sei seine grosse Leidenschaft, sagt er. Das vor allem, weil man versuchen müsse, immer etwas schlauer zu sein als die Tiere.

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