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Wird 50-Prozent-Marke geknackt?
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 17.10.2019.
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Umfrage in Gemeinden Es zeichnet sich eine tiefere Wahlbeteiligung ab

Seit Wochen werben Parteien und Politiker um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Jetzt rückt der Tag der Entscheidung näher. Am Sonntag wird in der Schweiz ein neues Parlament gewählt.

Allerdings: Viele Leute haben ihre Stimme bereits brieflich abgegeben. Wir haben am Donnerstag stellvertretend in einigen Gemeinden in der Ostschweiz und im Kanton Graubünden angefragt, wie die Stimmbeteiligung ist. Tendenz: Die Stimmbeteiligung ist rückläufig.

Minus 15 Prozent in Amriswil

In Amriswil, der viertgrössten Gemeinde im Kanton Thurgau, hat bereits ein Viertel – also 25 Prozent – gewählt. Das sind 15 Prozent weniger als vor vier Jahren.

Rückläufig sind die Zahlen auch in der Stadt St. Gallen. 16'000 Wahlcouverts sind dort bereits eingegangen. Das ist eine Quote von 36 Prozent aller Stimmberechtigten und damit 3 Prozent weniger als vor vier Jahren.

Bedeutet das, dass auch die Wahlbeteiligung am Sonntag weniger hoch ist als 2015? «Nicht unbedingt», sagt Stephan Wenger, Sekretär des Stimmbüros der Stadt St. Gallen und führt aus, dass sich schwer voraussagen lässt, wer noch alles an der Urne abstimmt.

Es zeichnet sich keine ausserordentlich hohe Beteiligung ab

Vor vier Jahren lag die Stimmbeteiligung bei 46 Prozent. Schweizweit lag sie bei 48,5 Prozent. In diesem Jahr gehen Polit-Experten vereinzelt von einer Wahlbeteiligung von über 50 Prozent aus.

In der Bündner Gemeinde Davos glaubt man allerdings nicht, dass die Marke erreicht wird. Michael Straub vom Wahlbüro sagt: «Im Moment zeichnet sich keine ausserordentlich hohe Stimmbeteiligung ab. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass es über 50 Prozent geht.» Konkret haben in Davos bislang 27 Prozent der Stimmberechtigten brieflich gewählt.

Rückschlüsse lassen sich nicht ableiten

Auch in Chur ist die Wahlbeteiligung Stand jetzt tiefer als 2015. Waren damals 8000 Couverts eingegangen, sind es in diesem Jahr zum selben Zeitpunkt deren 7500.

Aber eben: Auch wenn die Tendenz kurz vor der Wahl rückläufig ist, Rückschlüsse auf die effektive Wahlbeteiligung lassen sich nicht eindeutig ableiten.

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