Umsatzeinbruch bei Ostschweizer Bergbahnen

Das schlechte Juli-Wetter hat bei den Schweizer Bergbahnen zu hohen Einbussen geführt. Am härtesten traf es die Ostschweizer Betriebe, die im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Umsatzeinbruch von über 37 Prozent hinnehmen mussten.

Die Säntisbahn über dem Nebelmeer Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Bergbahnen litten unter dem schlechten Wetter. Keystone

Dies zeigt eine auf der Internetseite des Verbandes Seilbahnen Schweiz aufgeschaltete Umfrage bei 50 Bergbahnen, worüber die «NZZ am Sonntag» berichtete.

In der Ostschweiz sei es vor einem Jahr ausserordentlich sonnig, warm und trocken gewesen, schreibt der Verband als Erklärung für die grosse Abweichung. In Graubünden gingen die Umsätze um fast ein Viertel zurück.

Nun scheint die ganze Sommersaison gefährdet. Ende Juli resultierte im Vergleich zur letztjährigen Saison ein knappes Minus. Und: «Der August verlief bisher nicht erfreulich», sagte der Sprecher von Seilbahnen Schweiz, Andreas Keller, auf Anfrage. Er hoffe nun auf einen guten Herbst.