Urnäsch findet bei Ostwind kein Gehör

Mit einer Petition wollten sich Urnäscher Bürger gegen die Zoneneinteilung von Ostwind wehren. Diese hat zur Folge, dass ein Billett von Urnäsch nach St. Gallen einiges mehr kostet als jenes vom nahe gelegenen Waldstatt. Das bleibt auch so, heisst es bei Ostwind.

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Bildlegende: Urnäsch blitzt beim Tarifverbund Ostwind ab. Die Zugbillette bleiben teuer. Keystone

Wer in Waldstatt wohnt, bezahlt für sein Streckenabo nach St. Gallen gut 900 Franken. Sechs Kilometer entfernt liegt Urnäsch. Die Pendler, welche von dort nach St. Gallen reisen, bezahlen gut 1500 Franken. Gegen diesen Preisunterschied wehrten sich 600 Urnäscher und Urnäscherinnen in einer Petition.

Der Tarifverbund Ostwind ändert nichts an der Zoneneinteilung, heisst es auf Anfrage. Irgendwo müsse die Zonengrenze gezogen werden. Wenn man hier entgegenkommen würde, würde schon morgen die nächste Gemeinde dasselbe verlangen.