Urnäscher wehren sich gegen Bahntarife

In einer Petition sind über 600 Unterschriften zusammen gekommen. Der Tarifzonenplan Ostwind benachteilige Urnäsch, so die Petitionäre, die Fahrpreise seien unverhältnismässig. Die Urnäscher fordern eine Anpassung der Zonengrenzen.

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Bildlegende: Der Urnäscher Gemeindepräsident Stefan Frischknecht überbringt Ostwind-Geschäftsführer die Petition. zvg

Wer von Urnäsch nach St. Gallen pendelt zahlt für ein Jahres-Streckenabonnement 1584 Franken, ab Waldstatt kostet ein Jahresabonnement nur 972 Franken. Zwischen Urnäsch und Waldstatt liegen sechs Bahnkilometer.

Eine erste Intervention der Urnäscher Behörden war erfolglos. Deshalb wurde eine Petition lanciert mit dem Anliegen, «die Zoneneinteilung so zu gestalten, dass unsere Billet- und Abonnementspreise mit denen der Nachbargemeinden vergleichbar und nicht markant höher sind». Der Unterschriftenbogen mit 600 Unterschriften wurde durch den Urnäscher Gemeindepräsident, Stefan Frischknecht, an Ostwind übergeben.

Anliegen wird geprüft

Der Tarifverbund Ostwind prüft eine neue Aufteilung der Tarifzonen, zum Nachteil der umliegenden Gemeinden der Stadt St. Gallen. Ostwind-Geschäftsführer Werner Turnheer hat das Urnäscher Anliegen entgegen genommen. Man sei sich bewusst, dass es eine gewisse Ungerechtigkeit gibt, so Werner Turnheer gegenüber den Petitionären. An der nächsten Tarifverbundssitzung - welche am Mittwoch 19. Februar stattfindet - werde man die Tarifzonenaufteilung anschauen.