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Verbot in Rorschach Keine Einweggrills an der Seepromenade

Die Stadt Rorschach hat Verbotsschilder für Einweggrills an der Seepromenade errichtet. «Wegen des schönen Wetters kommen viele Gäste mit einem Einweggrill an die Seepromenade», sagt Markus Fäh, Leiter Bau und Stadtentwicklung Rorschach. «Wenn wir nichts machen, haben wir bald einen Flickenteppich statt einer Wiese.»

Wenn wir nichts machen, haben wir bald einen Flickenteppich statt einer Wiese.
Autor: Markus FähLeiter Bau und Stadtentwicklung Rorschach

Das Verbot werde aber nicht in Form von Bussen umgesetzt. Man setze auf Information. Das Sicherheitspersonal am See würde die Leute direkt ansprechen, so Fäh: «Bussen sind erst unser allerletztes Mittel.»

Verkohlte Wiese nach Grillieren mit Einweggrill
Legende: Einweggrills verbrennen das Gras oft bis zu den Wurzeln. Es entstehen Löcher in der Wiese. Imago

Auch andere Städte am Bodensee kennen das Problem der versengten Wiesen wegen der Einweggrills. In Arbon und Kreuzlingen beispielsweise möchte man aber weiterhin auf ein Verbot verzichten. Zudem wäre es auch schwierig, ein solches Verbot an einem schönen Sommertag tatsächlich umzusetzen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Schick (Andreas Schick)
    Einweggrills sind der missratene Versuch, die Grillromantik allzeit und überall hervorzuzaubern. Jeder der noch dazu behauptet, die Wurst schmecke gut, nachdem die Kohle mit viel Chemie zum Glühen gebracht wurde, hat ganz simpel gesagt kulinarischen Entwicklungsbedarf. Und weshalb unsere Grossverteiler (zumindest der mit Doppel-o) es angebracht finden, diesen Wegwerfunsinn zu unterstützen, bleibt moralisch betrachtet ein Rätsel.
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Auf ein Verbot verzichten, weil es an einem schönen Sonntag schwierig ist, dies umzusetzen, ist die dümmste Ausrede, welche ich je gehört habe. Ein Verbot bedeutet ja nicht, dass man alles und jeden kontrollieren muss, es steht auch nicht ein Polizist an jeder Stoppstrasse!
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