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Hanspeter Krüsi: «Verdacht auf sexualstrafrechtliches Delikt»
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 15.08.2019.
abspielen. Laufzeit 00:38 Minuten.
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Verdacht auf Sexualdelikt Ostschweizer Kunstturn-Trainer in U-Haft

  • Der Cheftrainer der Kunstturnerinnen des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz in Wil ist in Untersuchungshaft.
  • Gegen den Trainer wurde eine Anzeige eingereicht. Es besteht der Verdacht eines Sexualdelikts.
  • Für den Trainer gilt die Unschuldsvermutung.

Der Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Hanspeter Krüsi, bestätigt auf Anfrage, dass der Cheftrainer der rund 10 Kunstturnerinnen des Regionalen Leistungszentrums Ostschweiz RLZO in Untersuchungshaft ist. Am Samstag ist gegen ihn eine Anzeige eingegangen und am Dienstag hat ihn die Polizei festgenommen.

Die Voruntersuchung habe gezeigt, dass die Kritieren für eine U-Haft erfüllt seien, sagt Polizeisprecher Hanspeter Krüsi. Der Antrag der Staatsanwaltschaft St. Gallen auf Untersuchungshaft wurde vom Zwangsmassnahmengericht bewilligt. Nun wird ermittelt.

Was genau dem Trainer vorgeworfen wird, werde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht bekannt gegeben, so Krüsi. Gemäss Medienberichten wurde der Trainer von seinem Arbeitgeber per sofort und bis auf weiteres freigestellt. Er arbeitet seit fünf Jahren als Trainer am Leistungszentrum in Wil.

Das RLZO ist eines von sechs Regionalen Leistungszentren des Schweizerischen Turnverbandes im Frauenkunstturnen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Müller  (Samuel Müller)
    „Persönlichkeitsschutz“, das ist ist ja lächerlich.
    Kein Wunder legen immer mehr Trainer, Lehrer, Politiker usw. ihr Amt nieder wenn man das Risiko eingeht, dass jederfrau (leider ist mir kein anderer Fall präsent) einem mit einer Anzeige in den gesellschaftlichen Abgrund stürzen kann. Festgenommen, abgeführt, diskreditiert, desozialisiert.
  • Kommentar von Jonas Klein  (jonasklein)
    Peinlich und unverständlich, dass sich SRF auf dieses Niveau herablässt.
  • Kommentar von pedro neumann  (al pedro)
    Warum wird solches bereits in den Medien breitgeschlagen, wenn erst eine Anzeige "auf Verdacht hin" besteht. Eine Anzeige erstatten kann jedermann/jederfrau. Da der Name des Verdächtigten schnell in Erfahrung zu bringen ist, ist er medial vorverurteilt und liquidiert , sofern er zu Unrecht angezeigt wurde. Skandalöse Schlagzeilenhascherei ohne erhärtete Fakten!
    1. Antwort von Toni Koller  (Tonik)
      Einerseits haben Sie Recht. Anderseits: Weil der Mann freigestellt ist, kommt die Anklage früher oder später eh ans Licht. Klare öffentliche Information darüber kann Gerüchten und Spekulationen entgegenwirken.
    2. Antwort von Samuel Egger  (S.Egger)
      Für den vierfach Mörder in Rupperswil galt auch zuerst die Unschuldsvermutung. Und dieser war bei einem FCverein aktiv. Als Familienvater wäre ich froh rechtzeitig zu wissen dass jemand in einem Verein sein Unwesen tribt. Und nicht erst bei einem Schuldspruch!
    3. Antwort von pedro neumann  (al pedro)
      Herr Koller, danke! Tasache ist allerdings, dass Angestellte schon freigestellt werden, sobald die Anzeige vorliegt. Das ist also kein Kriterium!
    4. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      Presse... ist doch normal, Paparazzirismus in Reinkultur...oder..
    5. Antwort von Lena Kälin  (flower)
      Ich finde auch dass man anders (oder gar nicht) berichten sollte. Erst wenn das Gericht ihn für schuldig befunden hat, dann sollte man ihn schlecht reden.
    6. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Wenn ein Asylbewerber verdächtigt wird, jemanden umgebracht oder vergewaltigt zu haben, war hier noch nie von Papparazzitum und skandalöser Schlagzeilenhascherei zu lesen. Wenn das aber ein weisser Schweizer Mann ist, dann wird grossartig auf der Unschuldsvermutung bestanden.
    7. Antwort von pedro neumann  (al pedro)
      Frau Esslinger: Grundsätzlich sollte ein Verdächtiger erst dann in den Medien erscheinen, wenn seine Schuld bewiesen ist. Alles andere ist mediale Vorverurteilung, egal welcher Herkunft ein Mensch ist.