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Verkehrsentlastung Neue Verbindungsstrasse im mittleren Rheintal geplant

Blick aus dem Heissluftballon auf das Rheintal mit den Dörfern Kriessern, Maeder und dem Kummaberg.
Legende: Von Kriessern/CH bis zum Kummaberg/A stockt der Verkehr Dörfer im mittleren Rheintal sollen vom Verkehr entlastet werden. Keystone

Die Studie «Netzstrategie Raum Diepoldsau, Hohenems, Altach, Mäder und Kriessern (DHAMK)» kommt zum Schluss, dass eine neue Strasse das Gebiet entlasten soll. Zudem soll der öffentliche Verkehr ausgebaut werden.

Die Kommission Netzstrategie hat nach vierjähriger Arbeit ein Gebiet südlich von Diepoldsau definiert, in welchem eine Verbindungsstrasse gebaut werden soll. Zehn Varianten wurden angeschaut, fünf davon wurden vertieft geprüft. Abschliessende Aussagen zu einer konkreten Linienführung und den verkehrlichen Wirkungen liegen noch nicht vor.

Viel Arbeit

Der Weg zu einem breit akzeptierten Strassenbauprojekt im mittleren Rheintal ist noch weit. Es werden zurzeit Ergebnisse des Raumentwicklungskonzeptes Hohenems und des Gesamtmobilitätskonzepts Altach abgewartet. Die Gemeindepräsidenten und Bürgermeister der betroffenen Dörfer bekräftigen den Willen, ein konsensfähiges Projekt zu finden.

Verkehrsknoten Rheintal

  • Seit 52 Jahren wäre der Autobahnanschluss beim A1-Knoten bei St. Margrethen für eine Schnellstrasse S18 bereit.
  • Die Bodensee-Schnellstrasse S18 wurde vom österreichischen Verfassungsgerichtshof für rechtswidrig erklärt.
  • Seit sieben Jahren liegt das Projekt «Mobil im Rheintal» zur Beschlussfassung in Wien.
  • Das mittlere Rheintal lancierte vor fünf Jahren eine eigene Arbeitsgruppe (Netzstrategie DHAMK).
  • Aus dieser Netzstrategie DHAMK wird jetzt ein Gebiet für eine Entlastungsstrasse bei Diepoldsau, Kriessern und Hohenems vorgeschlagen.
  • Die Bestrebungen des mittleren Rheintals konkurrenzieren die S18.

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