Verkehrsprobleme in Herisau: Kantonsrat will vorwärts machen

Der Ausserrhoder Kantonsrat diskutierte am Montag das Kantonale Strassenbauprogramm 2015-2018. Dabei kritisierten verschiedene Kantonsräte, dass keine Lösung für die Herisauer Verkehrsprobleme aufgezeigt werde. Baudirektor Jakob Brunnschweiler hofft aber weiter auf den Bund.

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Bildlegende: Ausserrhoder Kantonsräte berieten heute das neuste Strassenbauprogramm. Keystone

Mit der abgelehnten Vignetten-Preiserhöhung ist auch das Projekt für eine Umfahrung Herisau beim Bund auf Eis gelegt.

Verschiedene Kantonsräte forderten deshalb, dass der Kanton das Heft selber in die Hand nimmt und ein Projekt plant. Man könne nicht weiter zuwarten, zumal dieses Projekt für den Bund nicht prioritär sei.

Baudirektor Jakob Brunnschweiler winkte aber ab. Der Kanton habe kein Geld für eine eigene Umfahrung.

Zudem hoffe er, dass auch das Appenzellerland in den Genuss von Bundesgeldern komme.

Brunnschweiler verweist auf die Umfahrungen im Prättigau, welche der Bund finanziert habe: «Die haben auch nicht mehr Verkehr als wir.»