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Verzicht auf Kandidatur Daniel Fässler will nicht in den Bundesrat

Der Innerrhoder CVP-Nationalrat und regierende Landammann Daniel Fässler verzichtet auf eine Bundesratskandidatur.

Nachdem Bundesrätin Doris Leuthard ihren Rücktritt angekündigt hatte, sei von verschiedener Seite der Wunsch für eine Kandidatur an ihn herangetragen worden, schreibt Fässler in einer Mitteilung.

Verzicht aus Überzeugung

Nach reiflicher Überlegung habe er sich gegen eine Kandidatur entschieden, sagt Fässler auf Anfrage von SRF News. «Gereizt hätte es mich durchaus», so Fässler. Aber: «Es gibt noch anderes im Leben, das mir persönlich sehr wichtig ist.» Er spricht von seiner Familie und vom Heimatkanton Appenzell Innerrhoden, den er für eine längere Zeit nicht verlassen wolle. «Ich habe aus Überzeugung auf eine Kandidatur verzichtet», sagt Fässler.

«Keine Ostschweizer CVP-Kandiatur»

Nach dem St. Galler Benedikt Würth, dem Bündner Martin Candinas und der Thurgauerin Brigitte Häberli ist Daniel Fässler der vierte CVP-Politiker aus der Region, der den Bundesratswahlen im Dezember eine Absage erteilt. «Ich gehe davon aus, dass es keine Ostschweizer CVP-Kanidatur geben wird», sagt Fässler.

Daniel Fässler ist 58 Jahre alt und seit 2011 im Nationalrat. Der CVP-Politiker ist regierender Landammann im Kanton Appenzell Innerrhoden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Armando Köppel (Selberdenken)
    Da ist leicht verzichten, er wäre auch kaum gewählt worden. Die Appenzeller haben ja Mut und Einbildung, aber nach R.Metzler und Merz sollten doch einmal wirklich fähige Vertreter der Ostschweiz in den BR. Nur die richtige Partei und Region sind oft nicht genug, siehe auch aktuelle BR-Beispiele.
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